Politikwissenschaftlerin und Publizistin
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Prof. Dr. Ulrike Guérot, geboren 1964 in Grevenbroich, ist Politikwissenschaftlerin, Publizistin und Bestsellerautorin. Sie studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie in Bonn, Münster und Paris (Sciences Po) und wurde 1995 in Münster mit einer Arbeit über die französischen Sozialisten und Europa promoviert.
Nach Stationen im Deutschen Bundestag und in Paris – unter anderem bei Jacques Delors – arbeitete sie rund 25 Jahre in europäischen Thinktanks und an Hochschulen in Paris, Brüssel, London, Washington, New York und Berlin. Sie leitete die Europa-Abteilung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), war beim German Marshall Fund und Gründungsdirektorin des Berliner Büros des European Council on Foreign Relations (ECFR). Lehraufträge und Gastaufenthalte führten sie unter anderem an die Johns Hopkins University (SAIS) in Washington, die Humboldt-Universität, INSEAD in Singapur, die New York University, das Wissenschaftszentrum Berlin sowie als Alfred-Grosser-Gastprofessorin nach Frankfurt am Main.
2014 gründete sie das European Democracy Lab in Berlin. Von 2016 bis 2021 war sie Professorin und Leiterin des Departements für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität Krems. 2021 wechselte sie als Professorin für Europapolitik und designierte Ko-Direktorin des Centre Ernst Robert Curtius an die Universität Bonn; das Arbeitsverhältnis endete 2023 nach einer Kündigung, die die Arbeitsgerichte später bestätigten.
Guérot schreibt zu europäischer Demokratie, deutscher Europapolitik, den deutsch-französischen Beziehungen und Europas Rolle in der Welt. Zu ihren Büchern zählen unter anderem Warum Europa eine Republik werden muss, Der neue Bürgerkrieg, Wer schweigt, stimmt zu, Endspiel Europa (2022), Der Ausverkauf der Republik (2024) und Endlich Europa! Wie die Europäische Republik wahr wird. 2003 erhielt sie den französischen Ordre national du Mérite, 2019 den Paul-Watzlawick-Ehrenring und den Salzburger Landespreis für Zukunftsforschung. Sie betreibt den Kanal Esprit Européen, initiierte 2023 das European Citizens Radio und tritt regelmäßig zu Europa, Demokratie und Friedenspolitik auf.
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Prof. Dr. Ulrike Guérot, geboren 1964 in Grevenbroich, ist Politikwissenschaftlerin, Publizistin und Bestsellerautorin. Sie studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie in Bonn, Münster und Paris (Sciences Po) und wurde 1995 in Münster mit einer Arbeit über die französischen Sozialisten und Europa promoviert.
Nach Stationen im Deutschen Bundestag und in Paris – unter anderem bei Jacques Delors – arbeitete sie rund 25 Jahre in europäischen Thinktanks und an Hochschulen in Paris, Brüssel, London, Washington, New York und Berlin. Sie leitete die Europa-Abteilung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), war beim German Marshall Fund und Gründungsdirektorin des Berliner Büros des European Council on Foreign Relations (ECFR). Lehraufträge und Gastaufenthalte führten sie unter anderem an die Johns Hopkins University (SAIS) in Washington, die Humboldt-Universität, INSEAD in Singapur, die New York University, das Wissenschaftszentrum Berlin sowie als Alfred-Grosser-Gastprofessorin nach Frankfurt am Main.
2014 gründete sie das European Democracy Lab in Berlin. Von 2016 bis 2021 war sie Professorin und Leiterin des Departements für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität Krems. 2021 wechselte sie als Professorin für Europapolitik und designierte Ko-Direktorin des Centre Ernst Robert Curtius an die Universität Bonn; das Arbeitsverhältnis endete 2023 nach einer Kündigung, die die Arbeitsgerichte später bestätigten.
Guérot schreibt zu europäischer Demokratie, deutscher Europapolitik, den deutsch-französischen Beziehungen und Europas Rolle in der Welt. Zu ihren Büchern zählen unter anderem Warum Europa eine Republik werden muss, Der neue Bürgerkrieg, Wer schweigt, stimmt zu, Endspiel Europa (2022), Der Ausverkauf der Republik (2024) und Endlich Europa! Wie die Europäische Republik wahr wird. 2003 erhielt sie den französischen Ordre national du Mérite, 2019 den Paul-Watzlawick-Ehrenring und den Salzburger Landespreis für Zukunftsforschung. Sie betreibt den Kanal Esprit Européen, initiierte 2023 das European Citizens Radio und tritt regelmäßig zu Europa, Demokratie und Friedenspolitik auf.