Historiker, Friedensforscher und Publizist
5 Abonnenten
Dr. Daniele Ganser, geboren am 29. August 1972 in Lugano, ist ein Schweizer Historiker, Friedensforscher, Publizist und Gründer des Swiss Institute for Peace and Energy Research (SIPER). Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit internationaler Zeitgeschichte, Friedensforschung, Geopolitik, Energieversorgung sowie den Ursachen und Folgen von Kriegen. Ziel seiner Arbeit ist es, historische Entwicklungen in ihren Zusammenhängen zu zeigen und zu einer sachlichen Auseinandersetzung über Frieden, Gewaltfreiheit und internationale Politik anzuregen. SIPER in Basel widmet sich insbesondere der Erforschung von Frieden, Krieg, Terror und Medien. Mit Vorträgen und Büchern will er Menschen stärken, die sich für Frieden, gewaltfreie Konfliktlösung, erneuerbare Energien und Aufklärung engagieren.
Nach dem Besuch der Rudolf-Steiner-Schule in Basel und der Matura am Holbein-Gymnasium studierte er Geschichte, Philosophie und Englisch an der Universität Basel, der Universität Amsterdam und der London School of Economics. Sein Lizentiat in Geschichte schloss er 1998 in Basel summa cum laude mit einer Arbeit über die Kubakrise ab. 2001 promovierte er dort insigni cum laude mit einer Dissertation über NATO-Geheimarmeen. Die Arbeit machte ihn international bekannt und erschien später als Buch in zehn Sprachen.
Von 2001 bis 2003 war Ganser bei Avenir Suisse in Zürich für internationale Beziehungen und Politikanalyse zuständig und leitete die Kampagne zum UNO-Beitritt der Schweiz. Von 2003 bis 2006 arbeitete er als Senior Researcher an der Forschungsstelle für Sicherheitspolitik der ETH Zürich. Nach einem Tages-Anzeiger-Artikel von 2006 zu offenen Fragen der Anschläge vom 11. September wurde das befristete ETH-Verhältnis nicht verlängert. Anschließend lehrte er von 2006 bis 2011 an der Universität Basel am Historischen Seminar und am Institut für Soziologie und von 2012 bis 2017 an der Universität St. Gallen zur Geschichte und Zukunft von Energiesystemen. Eine Professur an einer Schweizer Hochschule kam nicht zustande. 2011 gründete er SIPER, über das er seither Forschung, Bücher und Vorträge organisiert.
Als Autor erreichte er ein großes Publikum; mehrere Titel standen auf der Spiegel-Bestsellerliste. Bisher erschienen NATO-Geheimarmeen. Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung (2008), Europa im Erdölrausch. Die Folgen einer gefährlichen Abhängigkeit (2012), Illegale Kriege. Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren (2016), Imperium USA. Die skrupellose Weltmacht (2020) und Kampf der Giganten: China, Russland, USA und das Entstehen einer neuen Weltordnung (2026). Die Bücher wurden in mehreren Sprachen veröffentlicht und insgesamt mehr als 200.000-mal verkauft.
Sein Schwerpunkt liegt auf öffentlichen Vorträgen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in denen er geopolitische Entwicklungen historisch einordnet und für das Gewaltverbot der Vereinten Nationen, gewaltfreie Konfliktlösung und erneuerbare Energien wirbt. 2015 erhielt er den Deutschen IQ-Preis von Mensa in Deutschland, 2019 den MIND Award, 2020 den Bautzner Friedenspreis und den Prosperity Award. Daniele Ganser lebt mit seiner Frau, seiner Tochter und seinem Sohn in der Schweiz.
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Dr. Daniele Ganser, geboren am 29. August 1972 in Lugano, ist ein Schweizer Historiker, Friedensforscher, Publizist und Gründer des Swiss Institute for Peace and Energy Research (SIPER). Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit internationaler Zeitgeschichte, Friedensforschung, Geopolitik, Energieversorgung sowie den Ursachen und Folgen von Kriegen. Ziel seiner Arbeit ist es, historische Entwicklungen in ihren Zusammenhängen zu zeigen und zu einer sachlichen Auseinandersetzung über Frieden, Gewaltfreiheit und internationale Politik anzuregen. SIPER in Basel widmet sich insbesondere der Erforschung von Frieden, Krieg, Terror und Medien. Mit Vorträgen und Büchern will er Menschen stärken, die sich für Frieden, gewaltfreie Konfliktlösung, erneuerbare Energien und Aufklärung engagieren.
Nach dem Besuch der Rudolf-Steiner-Schule in Basel und der Matura am Holbein-Gymnasium studierte er Geschichte, Philosophie und Englisch an der Universität Basel, der Universität Amsterdam und der London School of Economics. Sein Lizentiat in Geschichte schloss er 1998 in Basel summa cum laude mit einer Arbeit über die Kubakrise ab. 2001 promovierte er dort insigni cum laude mit einer Dissertation über NATO-Geheimarmeen. Die Arbeit machte ihn international bekannt und erschien später als Buch in zehn Sprachen.
Von 2001 bis 2003 war Ganser bei Avenir Suisse in Zürich für internationale Beziehungen und Politikanalyse zuständig und leitete die Kampagne zum UNO-Beitritt der Schweiz. Von 2003 bis 2006 arbeitete er als Senior Researcher an der Forschungsstelle für Sicherheitspolitik der ETH Zürich. Nach einem Tages-Anzeiger-Artikel von 2006 zu offenen Fragen der Anschläge vom 11. September wurde das befristete ETH-Verhältnis nicht verlängert. Anschließend lehrte er von 2006 bis 2011 an der Universität Basel am Historischen Seminar und am Institut für Soziologie und von 2012 bis 2017 an der Universität St. Gallen zur Geschichte und Zukunft von Energiesystemen. Eine Professur an einer Schweizer Hochschule kam nicht zustande. 2011 gründete er SIPER, über das er seither Forschung, Bücher und Vorträge organisiert.
Als Autor erreichte er ein großes Publikum; mehrere Titel standen auf der Spiegel-Bestsellerliste. Bisher erschienen NATO-Geheimarmeen. Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung (2008), Europa im Erdölrausch. Die Folgen einer gefährlichen Abhängigkeit (2012), Illegale Kriege. Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren (2016), Imperium USA. Die skrupellose Weltmacht (2020) und Kampf der Giganten: China, Russland, USA und das Entstehen einer neuen Weltordnung (2026). Die Bücher wurden in mehreren Sprachen veröffentlicht und insgesamt mehr als 200.000-mal verkauft.
Sein Schwerpunkt liegt auf öffentlichen Vorträgen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in denen er geopolitische Entwicklungen historisch einordnet und für das Gewaltverbot der Vereinten Nationen, gewaltfreie Konfliktlösung und erneuerbare Energien wirbt. 2015 erhielt er den Deutschen IQ-Preis von Mensa in Deutschland, 2019 den MIND Award, 2020 den Bautzner Friedenspreis und den Prosperity Award. Daniele Ganser lebt mit seiner Frau, seiner Tochter und seinem Sohn in der Schweiz.