Ev. Pfarrer i. R., Moderator und Publizist
Jürgen Fliege, geboren am 30. März 1947 in Radevormwald, ist evangelischer Theologe, TV- und Radiomoderator, Filmemacher und Publizist. Nach dem Theologiestudium in Wuppertal und Tübingen und dem Vikariat wurde er 1977 Pfarrer. Längere Zeit arbeitete er als Bergmannspfarrer im Aachener Revier, unter anderem in Aldenhoven, zuvor in Düsseldorf und Essen.
1989 schickte die Evangelische Kirche in Deutschland ihn ins Fernsehen, zunächst als Beauftragter zu Sat.1. Von 1994 bis 2005 moderierte er im Ersten die tägliche Talkshow Fliege – rund 1800 Sendungen. 1996 erhielt er dafür den Bambi. 1995 gründete er mit Johannes C. Weiss die Stiftung Fliege. 1999 folgte ein privates Institut für Seelsorge und Kommunikation zur Fortbildung von Pfarrerinnen und Pfarrern. Für bürgerschaftliches Engagement, unter anderem als Schirmherr der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und in der Flüchtlingsarbeit, verlieh ihm der Bundespräsident 2009 das Bundesverdienstkreuz.
Seit 2010 ist Fliege im Ruhestand der Evangelischen Kirche im Rheinland und nennt das selbst Un-Ruhestand. Er hat mehr als 20 Bücher zu Glauben und Lebensfragen veröffentlicht. Ihm ist ein erfahrbarer Gott wichtiger als kirchliche Dogmen; Seine Kirche kritisiert er seit Jahrzehnten, weil sie weder Sprache, Erfahrungen noch Zeremonien liefert, um ihren resignierten Mitgliedern Lieben, Leiden und Beten zu lehren. Die antwortet dann mit Disziplinarverfahren gegen ihren streitbaren Frontmann. Fliege ist in zweiter Ehe verheiratet und Vater von sechs Kindern, davon zwei eigene erwachsener Töchter.
Ev. Pfarrer i. R., Moderator und Publizist
Jürgen Fliege, geboren am 30. März 1947 in Radevormwald, ist evangelischer Theologe, TV- und Radiomoderator, Filmemacher und Publizist. Nach dem Theologiestudium in Wuppertal und Tübingen und dem Vikariat wurde er 1977 Pfarrer. Längere Zeit arbeitete er als Bergmannspfarrer im Aachener Revier, unter anderem in Aldenhoven, zuvor in Düsseldorf und Essen.
1989 schickte die Evangelische Kirche in Deutschland ihn ins Fernsehen, zunächst als Beauftragter zu Sat.1. Von 1994 bis 2005 moderierte er im Ersten die tägliche Talkshow Fliege – rund 1800 Sendungen. 1996 erhielt er dafür den Bambi. 1995 gründete er mit Johannes C. Weiss die Stiftung Fliege. 1999 folgte ein privates Institut für Seelsorge und Kommunikation zur Fortbildung von Pfarrerinnen und Pfarrern. Für bürgerschaftliches Engagement, unter anderem als Schirmherr der Deutschen Alzheimer Gesellschaft und in der Flüchtlingsarbeit, verlieh ihm der Bundespräsident 2009 das Bundesverdienstkreuz.
Seit 2010 ist Fliege im Ruhestand der Evangelischen Kirche im Rheinland und nennt das selbst Un-Ruhestand. Er hat mehr als 20 Bücher zu Glauben und Lebensfragen veröffentlicht. Ihm ist ein erfahrbarer Gott wichtiger als kirchliche Dogmen; Seine Kirche kritisiert er seit Jahrzehnten, weil sie weder Sprache, Erfahrungen noch Zeremonien liefert, um ihren resignierten Mitgliedern Lieben, Leiden und Beten zu lehren. Die antwortet dann mit Disziplinarverfahren gegen ihren streitbaren Frontmann. Fliege ist in zweiter Ehe verheiratet und Vater von sechs Kindern, davon zwei eigene erwachsener Töchter.