Psychiater, Psychotherapeut, Psychoanalytiker
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Dr. Hans-Joachim Maaz, geboren 1943 im ehemaligen Sudetenland, ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Psychoanalytiker. 1945 nach Sachsen vertrieben, wuchs er in Sebnitz auf. Nach dem Abitur arbeitete er kurz als Hilfspfleger in Dresden, ehe er von 1962 bis 1968 in Halle (Saale) Medizin studierte.
Die Facharztausbildung absolvierte er von 1968 bis 1973 im Bezirkskrankenhaus für Neurologie und Psychiatrie Bernburg. Anschließend leitete er bis 1980 die neurologisch-psychiatrische Abteilung der Poliklinik Beeskow. Von 1980 bis 2008 war er Chefarzt der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik im Diakoniewerk Halle. Dort engagierte er sich besonders für die Entwicklung, Praxis und Lehre der Psychodynamischen Einzeltherapie als tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie sowie für die Integration von Körperpsychotherapie in die tiefenpsychologische und analytische Psychotherapie.
Nach der Wende baute er die ostdeutsche Fachlandschaft mit auf: 1993 Mitgründer und acht Jahre Vorsitzender des Mitteldeutschen Instituts für Psychoanalyse, bis 2012 Vorsitzender der ostdeutschen DGAPT (Deutsche Gesellschaft für Analytische Psychotherapie und Tiefenpsychologie). Seit 2000 leitet er das Choriner Institut für Tiefenpsychologie und psychosoziale Prävention und seit 2013 ist er der Vorsitzende der Hans-Joachim Maaz Stiftung Beziehungskultur.
Einem breiten Publikum wurde er 1990 mit Der Gefühlsstau. Ein Psychogramm der DDR bekannt. Weitere Bücher sind unter anderem Der Lilith-Komplex, Die Liebesfalle, Die narzisstische Gesellschaft, Das falsche Leben, Corona-Angst sowie Friedensfähigkeit und Kriegslust. Maaz ist verheiratet und hat drei Kinder. Er lebt in Halle (Saale).
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Dr. Hans-Joachim Maaz, geboren 1943 im ehemaligen Sudetenland, ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Psychoanalytiker. 1945 nach Sachsen vertrieben, wuchs er in Sebnitz auf. Nach dem Abitur arbeitete er kurz als Hilfspfleger in Dresden, ehe er von 1962 bis 1968 in Halle (Saale) Medizin studierte.
Die Facharztausbildung absolvierte er von 1968 bis 1973 im Bezirkskrankenhaus für Neurologie und Psychiatrie Bernburg. Anschließend leitete er bis 1980 die neurologisch-psychiatrische Abteilung der Poliklinik Beeskow. Von 1980 bis 2008 war er Chefarzt der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik im Diakoniewerk Halle. Dort engagierte er sich besonders für die Entwicklung, Praxis und Lehre der Psychodynamischen Einzeltherapie als tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie sowie für die Integration von Körperpsychotherapie in die tiefenpsychologische und analytische Psychotherapie.
Nach der Wende baute er die ostdeutsche Fachlandschaft mit auf: 1993 Mitgründer und acht Jahre Vorsitzender des Mitteldeutschen Instituts für Psychoanalyse, bis 2012 Vorsitzender der ostdeutschen DGAPT (Deutsche Gesellschaft für Analytische Psychotherapie und Tiefenpsychologie). Seit 2000 leitet er das Choriner Institut für Tiefenpsychologie und psychosoziale Prävention und seit 2013 ist er der Vorsitzende der Hans-Joachim Maaz Stiftung Beziehungskultur.
Einem breiten Publikum wurde er 1990 mit Der Gefühlsstau. Ein Psychogramm der DDR bekannt. Weitere Bücher sind unter anderem Der Lilith-Komplex, Die Liebesfalle, Die narzisstische Gesellschaft, Das falsche Leben, Corona-Angst sowie Friedensfähigkeit und Kriegslust. Maaz ist verheiratet und hat drei Kinder. Er lebt in Halle (Saale).