Die Eliten der USA als Geburtshelfer der Nazi-Bewegung
In „Hitlers amerikanische Lehrer“ untersucht Hermann Ploppa die Frage, welchen Einfluss politische, gesellschaftliche und ideologische Entwicklungen in den USA auf den Nationalsozialismus in Deutschland gehabt haben könnten.
Zunächst zeichnet der Autor ein Bild der amerikanischen Gesellschaft und ihrer Machtstrukturen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Anschließend beschäftigt er sich ausführlich mit der damaligen Eugenikbewegung, mit Vorstellungen von „Rassenhygiene“ sowie mit Sterilisations- und Ausleseprogrammen, die in den Vereinigten Staaten diskutiert und teilweise gesetzlich umgesetzt wurden.
Im Mittelpunkt des letzten Teils stehen die US-Amerikaner Madison Grant, Lothrop Stoddard und Henry Ford. Ploppa geht der Frage nach, inwieweit deren Schriften und Vorstellungen Adolf Hitler und die nationalsozialistische Bewegung beeinflusst haben. Darüber hinaus thematisiert er wirtschaftliche Verbindungen und die Unterstützung der NS-Bewegung durch einzelne amerikanische Akteure.
Das Buch zeichnet damit eine transatlantische Vorgeschichte des Nationalsozialismus und vertritt die These, dass bestimmte ideologische Elemente nicht ausschließlich in Deutschland entstanden, sondern auch von Entwicklungen und Ideen aus den USA beeinflusst wurden.
Die Eliten der USA als Geburtshelfer der Nazi-Bewegung
In „Hitlers amerikanische Lehrer“ untersucht Hermann Ploppa die Frage, welchen Einfluss politische, gesellschaftliche und ideologische Entwicklungen in den USA auf den Nationalsozialismus in Deutschland gehabt haben könnten.
Zunächst zeichnet der Autor ein Bild der amerikanischen Gesellschaft und ihrer Machtstrukturen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Anschließend beschäftigt er sich ausführlich mit der damaligen Eugenikbewegung, mit Vorstellungen von „Rassenhygiene“ sowie mit Sterilisations- und Ausleseprogrammen, die in den Vereinigten Staaten diskutiert und teilweise gesetzlich umgesetzt wurden.
Im Mittelpunkt des letzten Teils stehen die US-Amerikaner Madison Grant, Lothrop Stoddard und Henry Ford. Ploppa geht der Frage nach, inwieweit deren Schriften und Vorstellungen Adolf Hitler und die nationalsozialistische Bewegung beeinflusst haben. Darüber hinaus thematisiert er wirtschaftliche Verbindungen und die Unterstützung der NS-Bewegung durch einzelne amerikanische Akteure.
Das Buch zeichnet damit eine transatlantische Vorgeschichte des Nationalsozialismus und vertritt die These, dass bestimmte ideologische Elemente nicht ausschließlich in Deutschland entstanden, sondern auch von Entwicklungen und Ideen aus den USA beeinflusst wurden.